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Bei Schaltplanengineering, Softwareentwicklung, bei Inbetriebnahmen und im Alltag treten laufend technische Probleme auf. Hier erfährst du, wie du jedes technische Problem in 7 Schritten löst und warum die einzelnen Schritte wichtig sind.

 

Die 7 Schritte zur Lösung von technischen Problemen in Kurzfassung:

1
Distanziere dich sofort vom Problem.
2
Beschreibe das Problem schriftlich.
3
Beschreibe den Zielzustand.
4
Sammle Lösungsvorschläge.
5
Ordne und bewerte die Lösungsvorschläge.
6
Plane die Umsetzung einer ausgewählten Lösung.
7
Probiere die Lösung aus.

 

Die 7 Schritte zur Lösung technischer Probleme ausführlich beschrieben:

1
Distanziere dich sofort vom Problem!
  • Mach eine kurze Pause.
  • Kümmere dich um eine andere Aufgabe. Es gibt sicher noch mehr zu tun.
  • Wenn es schon spät ist, mach Feierabend.

(Warum das wichtig ist, erfährst du hier)

2
Der wichtigste Schritt zur Problemlösung (dieser Schritt wird oft übersprungen! Überspringe ihn nicht!)

Beschreibe das Problem schriftlich!

Formuliere das Problem so, dass es jemand anderer verstehen kann. Schreibe eine Anfrage an den Support oder Kollegen (oft bringen Rückfragen oder die Antwort dich auf eine gute Spur, auch wenn sie nicht direkt die Lösung liefert).
Folgende Fragen können helfen:
  • Wer oder was ist am Problem beteiligt?
  • In welchen Situationen tritt das Problem auf?
  • Welche Folgen hat das Problem?
Du kannst es mit Worten beschreiben oder zeichnen und Screenshots nutzen. Nutze auch die Werkzeuge deiner Software: zum Beispiel Debugging-Tools oder Traces.

Wenn das Problem nicht zu verstehen ist, zerlege es in Teilprobleme und beschreibe diese. Reduziere und vereinfache das Problem, bis du es verstanden hast. Du hast das Problem verstanden, wenn du es jemand anderem in eigenen Worten erklären kannst.

(Warum das wichtig ist, erfährst du hier)

3
Beschreibe den Zielzustand:
  • Bei welchen Eingaben ...
  • ... soll welche Aktion erfolgen ...
  • ... und zu welchen Ausgaben führen?
4
Sammle Lösungsvorschläge. Dazu einige Tipps:

Weitere Tipps:

  • Gute Problemlöser*innen werten nicht zu schnell und nicht zu viel.
  • Hast du schon eine Antwort vom Support? Beachte die Rückfragen! Bringen diese weitere Hinweise?
  • Nutze Google, aber suche nur nach Lösungen für vereinfachte Teilprobleme!
  • Wir neigen dazu, Lösungen zu finden, indem wir etwas hinzufügen (neuer Funktionsbaustein, neues Hardwaremodul, ...). Überlege, ob es stattdessen möglich ist, die Lösung zu finden, indem du etwas wegnimmst.
  • Befreie dich möglichst von deinen festgefahrenen Vorstellungen und denke "über den Tellerrand". Eine gute Übung dafür ist das 9-Punkte-Problem .
  • Zum Schluss noch todsichere Tricks, um jegliche Kreativität im Keim zu ersticken: übe pauschale Kritik, erinnere an Traditionen ("Das haben wir aber schon immer so gemacht!"), halte fest an Prozessen, schüre Angst und bewerte sofort neue Ideen.
5
Ordne und bewerte die Lösungsvorschläge.
  • Welche Vor- und Nachteile haben die jeweiligen Vorschläge? Notiere sie.
  • Welche kurz- und langfristigen Konsequenzen könnten sie haben?
  • Wähle auf Basis dieser Informationen einen Vorschlag aus, der zuerst ausprobiert wird.
6
Plane die Umsetzung einer ausgewählten Lösung.
  • Wer oder was ist notwendig, um die Lösung umzusetzen?
  • Was muss zunächst erledigt werden, was hat Zeit?
7
Probiere die Lösung aus.
  • Wenn es nicht zu einem Erfolg führt, wähle einen anderen Lösungsvorschlag.

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